Während in Film- und Medientheorie früher vornehmlich danach gefragt wurde, was die Medien mit ihren Adressaten anstellen, tritt in jüngerer Zeit die Frage nach der Aktivität der “User” verstärkt in den Vordergrund. Gerade digitale Medienformen wie das Internet oder Videospiele fordern uns heraus, neue Konzepte und Begriffe zu (er)finden, um die Position des Rezipienten als wahrnehmendes und handelndes Subjekt zu verstehen. Das Seminar wird anhand ausgewählter Texte der Frage nachgehen, welche Betrachter- und Handlungspositionen für audiovisuelle Medien als charakteristisch angesehen werden können.
Wie nehmen wir in unterschiedlichen Medien wahr? Worin unterscheiden sich Film, Fernsehen und neuere digitale Medienformen im Hinblick auf die Positionierung des Betrachters? Welche Spielräume für eigene Handlungsmöglichkeiten bieten sich Rezipienten innerhalb des Feldes der Audiovisionen
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