Was ist überhaupt ein Interface? Auf welche Weise adressieren Interfaces die unterschiedlichen Sinne? Welche Rolle spielen Interfaces bei der Analyse von Medien? Welche ästhetischen Qualitäten sind für die Interface-Gestaltung relevant?
Ausgehend von Lev Manovichs Begriff des »cultural interface« werden in diesem Seminar Interfaces von Seiten der Wahrnehmungstheorie und Medientheorie behandelt, aber auch Konzepte aus Design und Technik (»usability«, »joy of use«) sollen diskutiert werden. Das Seminar wird ‘traditionellere’ Medien wie Buch, Kino und Fernsehen ebenso hinsichtlich ihrer Interfaces befragen wie Computerspiele für Blinde, Software oder Multimediakunst. Ergänzend zur Theoriearbeit gilt es, verschiedene Interfaces auch gemeinsam im Seminar praktisch zu erleben und auszuprobieren.
« Planen, Aufbauen, Regieren… – Strategiespiele als Computerspiel-Genre – Die Vergangenheit der Zukunft. Science Fiction Filme der 1950er Jahre »
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