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Medialität und Museum. Zwischen Wunderkammer und Science Center

Medienwissenschaft Braunschweig WS 2008/09, gemeinsam mit Michael Fürst.

Museen sind kulturelle Gedächtnisspeicher und Orte der Wissensvermittlung. Sie können einerseits selbst als ‘Medien’ aufgefasst werden und andererseits inkorporieren sie andere Medien und nutzen diese für spezifische Inszenierungsweisen in unterschiedlichen Ausstellungskonzepten. Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass zahlreiche Museen ihre reale Präsenz mit Online-Angeboten in virtuellen Räumen ergänzen. Beispiele hierfür sind Museen in Second Life, virtuelle Ausstellungsrundgänge und die Zugänglichkeit von Sammlungen im Internet.

Wie ‘lenken’ Museen ihre Besucher mithilfe medialer Arrangements? Welche Funktion nehmen dabei mediale Angebote wie Audio-Guides, Kataloge, Broschüren und interaktive Info-Terminals ein? Welche Betrachterpositionen lassen sich gegenwärtig im Spannungsfeld von kontemplativem Kunstgenuss, spielerischer Neugier und informationsorientierter Wissensaneignung identifizieren?

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 31. Juli 2009 um 18:46 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Seminare abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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